Neu mit dabei: Ender 3 Pro

Nachdem mein Anet-Mainboard den Geist aufgegeben hat und ich mit dem RAMPS 1.4-Board auf dem Arduino Mega nicht so schnell Fortschritte machte wie gewollt, brauchte ich wegen anstehender Projekte zügig Ersatz zum Drucken. Mit dem Ender 2 liebäugelte ich schon eine Weile und dann später auch mit dem Ender 3. Der Exitus des Anet-Boards und die fehlende Zeit fürs Tüfteln waren dann ein willkommener Grund. Nun ist es schlussendlich der Ender 3 Pro geworden, den ich sehr günstig auf Aliexpress einkaufen konnte (Versand aus Deutschland, nur etwa so viel teurer als der Ender 3, wie die Upgrades einzeln und eben ohne die Zeit, die mich die Upgrades gekostet hätten). Im Gegensatz zum normalen Ender 3 sind neu dabei: Eine magnetische Dauer-Druckoberfläche, ein originales Meanwell-Netzteil (24V, 350W) und je nach Quelle ein neuer Mk10-Extruder. Zusätzlich bestellt habe ich nach diversen Erfahrungsberichten zum Ender 3 ein paar Dämpfer für die Motoren und einen besseren PTFE-Schlauch inkl. entsprechender Anschlüsse (beides soll wohl in Original recht schlecht sein). Das Paket war nach 4 Tagen da und die Einzelteile waren sehr gut verpackt. Die öfter mal beim Ender 3 (ohne Pro) berichteten verkrazten Druckbetten können mMn bei der Verpackung gar nicht erst entstehen. Der Aufbau ging im Gegensatz zum meinem Anet A6 superschnell vonstatten. Nach dem Aufbau von letzterem war auch die bebilderte Anleitung ein Kinderspiel und nur an 4 Stellen hätte sie deutlicher sein können:
  • Der Z-Motor war in meiner Version nicht verschraubbar, ohne dass ich vorher das schwarze Plastikteil löste und die Schrauben hindurchsteckte. Alternativ hätte man auch die im Weg stehende Kupplung zwischen Motor und Gewindestange lösen können (wäre die nicht so heftig festgedreht worden, dass ich Angst um den Inbusschlüssel hatte).
  • Die Gewindestange der Z-Achse wird erst nur locker eingesteckt und nicht verschraubt. Das geschieht erst, wenn die Y-Achse eingesetzt ist.
  • Der Zahnriemen der Y-Achse war bei mir etwas kurz, und er passte nicht unter dem Kugellager her, so dass ich erst den Riemen gezogen habe, dann den Spanner locker angeschraubt habe, dann den Druckkopf aufgesetzt habe und schließlich das zweite Ende angeschraubt.
  • Der Filamentrollenhalter muss an die Oberkante geschraubt werden, bevor diese auf den Drucker geschraubt wird.
Der erste Druck lief nach dem Leveln einfach durch. Die Haftung war gut und das Druckbild für Standardeinstellungen erstaunlich gut. Für so ein Ergebnis habe ich auf dem A6 Wochen und diverse Upgrades gebraucht (zugegeben, da hatte ich auch noch keine Ahnung von nichts).

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