Heatbed-Upgrade für den Anet A6 | Isolierung+ Anschluss

Seit ich neben PLA auch PETG drucke, heize ich das Heatbed höher auf, als bisher. Das verlängert die Aufheizzeit um mehrere Minuten, so dass ich nach einer Lösung suchte und sie auch fand: Isolierung nach unten hin. Und wo ich schon mal das Heizbett ausbaue, kann ich auch gleich das längst überfällige Upgrade am Anschluss machen: Kabel verlöten und Zugentlastung schaffen statt den viel zu klein dimensionierten Stecker zu nutzen.

Zur Isolierung habe ich eine Baumwollmatte aus Fernost genutzt, die passenderweise direkt das richtige Format hatte. Als Kleber habe ich Hochtemperatursilikon von UHU verwendet. Damit der Temperatursensor seine Arbeit richtig machen kann, muss man unter ihm das Heatbed unabgedeckt lassen (ja, das ist mir nicht wirklich schön gelungen). Der Anschlussbereich muss ebenfalls freigelassen werden (ebenso wie bei mir die Silikonpuffer). Nach dem Isolieren dauert das Aufheizen auf 60° bei mir 3:55min und auf 70° 5:33min. Dummerweise habe ich vorher vergessen zu messen. Könnt ihr mir in die Kommentare schreiben, wie lange es bei euch ohne Isolierung dauert? Erst dann weiß ich, ob es sich gelohnt hat…

Nach dem Abziehen des Steckers habe ich gesehen, dass auch ich nicht von leichtem Schmoren im Stecker verschont geblieben bin. (Und das trotz doppelter Belegung mit ausreichend dicken Kabeln. Der Stecker ist einfach ungeeignet!) Um es gleich richtig zu machen habe ich 2,5quadrat-Leiter aus Silikon gekauft, die mit den hohen Strömen auf jeden Fall zurecht kommen. Das Verlöten der Kabel am Heatbed ist nicht so ganz einfach, weil das Heizbett eine riesige wärmeleitende Masse ist. Wenn der Lötkolben nicht genug Power hat, dann wird empfohlen, das Heatbed erstmal im Ofen vorzuheizen (nein, kein Scherz!). Einige andere Probleme können auftreten. Die beste Anleitung dazu habe ich auf Youtube gefunden:

Da Lötstellen grundsätzlich keine Bewegung mögen, habe ich noch schnell eine Zugentlastung ausgedruckt und das Kabel entsprechend fest damit verbunden (mit Kabelbindern). Nun bewegt sich dahinter nichts mehr und das Heizbett kann trotzdem munter vor und zurück fahren.

Die beiden mittleren Anschlussleitungen (vom Thermistor) habe ich als gut abgefeilten und damit kantenlosen Stecker belassen (siehe Foto), da diese Kabel und der Stecker definitiv mit ihrer Last zurecht kommen.

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